Sonderpreis vom Bundesverband junger Autoren & Autorinnen

7. Mai 2012

Das Gedicht "Verlorene" erhält einen Sonderspreis beim Jokers Lyrik-Wettbewerb 2012. Gestiftet wird der Preis vom Bundesverband junger Autoren und Autorinnen, der sich der Nachwuchsförderung verschrieben hat. Seit 1987 hat der Verein das Bestreben, Autoren jeden Alters durch Informationen und Kontakte den Weg ins Literaturgeschäft zu erleichtern. Beim Wettbewerb eingereicht wurden erneut mehrere tausend Gedichte.

Gewinner der Chemnitzer Hörspielinsel

12.12.2011

"Der Tod und die Kinder" gewinnt den 1. Preis der Chemnitzer Hörspielinsel in der Kategorie Langhörspiel. Die Veranstaltung von Radio t fand im Chemnitzer Weltecho statt. Das Motto des Wettbewerbs lautete "Von strahlenden Helden und Helden wider Willen"."

 

 

Der Tod und die Kinder im Radio

Das Hörspiel am 10.10.2011 auf MDR Figaro

Am 10. Oktober um 22Uhr laufen im MDR die Siegerstücke des diesjährigen Hörspielsommers in Leipzig. Mit dabei Platz 1: "Der Tod und die Kinder" das Hörspiel von Sebastian Hocke, nach dem Drehbuch von Martin Bauch. (Die anderen beiden Gewinnerstücke sind natürlich auch zu hören.) Deshalb laden wir zu einer gemütlichen Runde ins Baikonur in Brandenburg an der Havel, um gemeinsam zu trinken und zu hören!

Kommt vorbei!

Jurybegründung "Der Tod und die Kinder":
Beste Inszenierung

Der Tod und die Kinder
Von: Martin Bauch
Regie: Sebastian Hocke
Schnitt und Ton: Andrej Tschitschil
SprecherInnen: Annika Ernst, Tim Oliver Schultz, Anne Müller
Produktion: Sebastian Hocke und Andrej Tschitschil 2010

 

Dieses Hörspiel ist ein Kammerstück mit drei Handelnden. Die Kammer – ein Polizeirevier. Die Handelnden: Zwei Sprechstimmen, aufgenommen beim Verhör. Dazu die Stimme vom Band: Ein Beweismittel. Es ist die Stimme einer Frau, die ein Videotagebuch führte. Chaotisch, verzweifelt, bedrückend, Diese Frau lebt nicht mehr. Sie hat sich selbst verbrannt. Folge eines Traumas und eines Schuldgefühls, in das die beiden Verhörten verstrickt sind.

Die Geschichte führt uns an die Epochenwende von 1989/90 und in die Situation großer Verunsicherung. In eine Zeit, als die drei Protagonisten Kinder waren, eng beisammen und beseelt vom Wunsch, wie ihre christlich geprägten Eltern Widerstand zu leisten gegen „die da“, gegen das System DDR. Als sich die Gelegenheit dazu ergibt, nimmt die Tragödie ihren Lauf. Die gute Tat voller kindlicher Revolutionsromantik führt in die Katastrophe. Ahnungsloses Vertrauen wird missbraucht, gut gemeinte Zivilcourage kippt in Resignation, Depression und Autoaggression.

Die Glaubwürdigkeit der Figuren und der dem Drama zugrundeliegenden Geschichte wurden in der Jury durchaus kontrovers diskutiert. Was aber die Inszenierung betrifft, waren sich alle einig: Das aus fiktiven Verhörsplittern und dem scheinbar dokumentarischen Beweismaterial des Videobandes angelegte Puzzle ist atmosphärisch dicht und spannend. Durch sparsamen Gebrauch minimalistisch angelegter Mittel und die geglückte Mikrofonierung im Raum werden die Schauspieler dabei unterstützt, ihr Spektrum an Möglichkeiten zu entfalten: Von Wut und Verzweiflung bis Erkenntnis und Sentimentalität – vor allem die beiden weiblichen Darsteller glänzen in ihren Rollen. Sie geben der Generation der „Wendekinder“ einen authentischen Klang. Hervorragend auch die Montagetechnik, die zeitlich weit auseinander liegende Ebenen der Geschichte schlüssig verbindet, geschickt falsche Fährten legt und doch die offenen Enden der Erzählfäden wieder bindet. Und auch die mögliche Kritik an der Schwere des Themas und der „typisch deutschen Schulddebatte“ erweist sich beim genauen Hinhören als Stärke des Stückes – stellt es doch auf ziemlich unausweichliche Weise Fragen nach Werten.

Die Jury verleiht dem Hörspiel „Der Tod und die Kinder“ den Preis für die „Beste Inszenierung“.

(http://hoerspielsommer.de/2011/07/jurybegruendungen-2011)

"Der Tod und die Kinder" gewinnt Leipziger Hörspielsommer

18.Juli 2011

Das Langhörspiel "Der Tod und die Kinder" gewinnt den 1. Preis des 9. Internationalen Hörspielwettbewerbs des Leipziger Hörspielsommers in der Kategorie "Beste Inszenierung" . Der MDR sendet das Hörspiel im November 2011.

Ich häufe weiter Sehnsucht an

20.Juni 2011

Die diesjährige Jokers Anthologie des großen Lyrikwettbewerbs wurde nach einer Textzeile aus dem Gedicht Hunde benannt. Im Vorwort heißt es diesbezüglich:

 

„Ich häufe weiter Sehnsucht an.“ Der Titel dieser Anthologie zum JokersLyrik-Preis 2011 entstammt dem zweiten Preisträger-Gedicht „Hunde“ von Sebastian Hocke. „Ich häufe immer weiter Sehnsucht an“, heißt es in jener Großstadt-Elegie. Auf einem öden Parkplatz im Wagen sitzend, versucht sich das Lyrische Ich am Rotwein zu wärmen, denn wirkliche Wärme ist nicht zuhaben. Nur die Standheizung des Autos spendet ein Surrogat.

 

Das Gedicht kann neben 99 weiteren in einer PDF auf der Seite des Verlags herunter geladen werden:

 

http://www.jokers.de/news/jokers/lyrik/Lyrikpreisanthologie_2011.pdf

 

Ende des Jahres erscheint das Buch in gedruckter Form.

 

Das Freie Hörspiel

01.Juni 2011

Im Juli 2011 erscheint die erste wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Freien Hörspiel im VDM Verlag. Auf 207 Seiten arbeitet der Verfasser Emanzipationstendenzen des Hörspiels heraus, untersucht die freie Hörspielszene und setzt sie zur Hörspielspielgeschichte in Beziehung. Im Mittelpunkt steht die Autorenproduktion. 

"Der Tod und die Kinder" nominiert

04.05.2011

Das Hörspiel "Der Tod und die Kinder" steht in der Vorauswahl um den Preis des 9. Internationalen Hörspielwettbewerbs des Leipziger Hörspielsommers. 

"Hunde" erhält Auszeichnung

03. Mai 2011

Das Gedicht "Hunde" erhält den 2. Preis des Jokers Lyrikpreises 2011. Mit jährlich mehreren Tausend teilnehmenden Autoren (6500 im Jahr 2010) gehört der Preis zu den größten Poesiewettbewerben im deutschsprachigen Raum.